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Geschrieben von Klaus Werner Olderdissen
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Monday, 29. November 1999 |
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Die "Olderdissen" und die damit verwandten Spreibweisen des Namens stammen alle ausschließlich aus dem "Westfälischen", genauer gesagt aus dem nordöstlichen Teil von Westfalen. Auch bekannt unter dem Begriff "Ravensberger Land".
Die "Kommission für Mundart- und Namensforschung" beim Landschaftsverband Westfalen berichtet, daß der Name "Olderdissen" erstmalig im Zusammenhang mit dem "Meierhof to Olderdissen" in Hoberge bei Bielefeld urkundlich 1325 erwähnt wird. Ältere Urkunden im Zusammenhang mit dem Namen und der Herkunft der "Olderdissen" soll es nicht geben.
Das soll aber nun nicht heißen, daß alle "Olderdissen" jetzt von diesem Meierhof abstammen. Es wird wohl vielmehr so sein, daß die "Olderdissen" vom Meierhof ein eigener Zweig der "Olderdissen" sind und irgendwann einmal das Recht erworben haben, sich "Meier zu Olderdissen" zu nennen und dadurch eine "hervorgehobene" Rolle im Zusammenhang mit dem Namen "Olderdissen" spielten. Der "Stamm" aus TheenhausenEin "Stamm" der "Olderdissen" (der des Webmasters von www.olderdissen.de) stammt aus dem westfälischen Theenhausen (Nähe Werther, bei Bielefeld). Hier in der "Heide Nr. 16" von Theenhausen befindet sich noch heute ein ländliches Anwesen (Bauernhof) auf den viele heute noch lebende "Olderdissen" (auch in verschiedener Schreibweise) ihre Herkunft herleiten können.
Dieser "Stammhof" eines Teiles der "Olderdissen" kann urkundlich bis 1721 zurückverfolgt werden. Damaliger Besitzer des Hofes war ein Johan Olderdißen und er war "Pr. Königl. Majestät Eigen Quvesit".
Der Bauernhof in Theenhausen war immer im Besitz der "Olderdissen" und wurde mit dem Namen "Olderdissen" von Generation zu Generation weitervererbt. Der heutige Besitzer ist ein Herbert Heermann, einem Enkel von Johann Friedrich August Olderdissen (gest. 1952) und dessen Frau Johanna, geb. Haake. Deren einziger Sohn (und eigentlicher Hoferbe) Heinrich Olderdissen stirbt in jungen Jahren durch eine Blutvergiftung an einer normalerweise unbedeutenden Wunde am Ohr. Daraufhin tritt die Tochter Frieda Olderdissen das Hoferbe an. Frieda Olderdissen hatte inzwischen einen Heinrich Heermann geheiratet und darum ist der Name "Olderdissen" auf diesem Stammhof verloren gegangen. Nur ein Torbogen an der heutigen Scheune mit der Inschrift "Im Jahre 1829 hat der Hermann Heinrich Ollerdisse und Maria Ilsabein Ollerdissen, geboren Krämers, haben diesen Bau durch die Hülfe Gottes bauen und aufrichten lassen. Aufgerichtet 17. Junius." erinnert noch an die frühere Präsenz der "Olderdissen" auf diesem Hof.
Im Jahre 1802 wäre der Name "Olderdissen" um ein Haar auf diesem "Stammhof" schon einmal verloren gegangen. Hier hatte ein Johann Peter Ollerdissen nur 2 Töchter. Eine davon (die spätere Hoferbin Catrina Margaret Ollerdisse) heiratete 1787 einen Joh. Henrich Habighorst. Nach dem Tod ihrer Mutter im Jahre 1802 trat sie nun das Hoferbe an. Das der Name "Olderdissen" auf dem Hof weiter verblieb, ist einer westfälischen Besonderheit zu verdanken. Der Familienname war zu damaliger Zeit immer eng mit dem Hof verbunden. Aus diesem Grund hat auch ihr Ehemann bei der Hochzeit im Jahre 1787 den Hausnamen "Olderdissen" angenommen, um die Namensfolge auf dem Hof zu sichern. [Übernommen aus Olderdissen.de von Klaus Werner Olderdissen] |
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Letzte Aktualisierung ( Sunday, 11. March 2007 )
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